Neubau Turnhalle
der Sassenburgschule

Verlegung der Schwingbodenheizung
die Schwingbodenheizung Ein gutes Beispiel, daß es durchaus möglich ist eine Sporthalle ohne eine energieaufwendige Lüftungsanlage oder statische Heizflächen zu beheizen, zeigt der Neubau einer Dreifeld- Turnhalle in Sassenburg. Die für Schul- und Vereinssport gebaute Turnhalle wird im Hallenbereich durch eine Schwingbodenheizung beheizt. Diese hat außer der guten Wärmeverteilung einen hohen thermischen Komfort, der neben guter Hygiene auch noch den Vorteil architektonischer Freiräme bietet. Die thermische Behaglichkeit der Schwingbodenheizung hilft auch beim Energiesparen, denn eine Fußbodenheizung erzielt mit einer 2°C geringeren Raumtemperatur gegenüber Radiatorheizungen das gleiche Wärmeempfinden. Und eine Einsparung von 1°C Raumtemperatur hat eine ca. 6 prozentige Heizkostenersparnis zur Folge. Somit wird also ein nicht sichtbares Heizsystem verwendet, das ein hohes Maß an Behaglichkeit, eine schnelle Verlegung, niedrige Betriebs-, Wartungs- und Reinigungskosten sowie einen guten Wirkungsgrad bei langer Lebensdauer (Haftung der Hersteller bis 10 Jahre) garantiert.
Die Wärmeversorgung erfolgt über einen Brennwertkessel, der die Wärme gerade in Verbindung mit einer Fußbodenheizung sehr gut ausnutzt und somit nur wenig umweltschädliche Abgase produziert.
Für die Warmwasserbereitung der Turnhalle wurde eine Solaranlage installiert. Diese soll das umweltbewußte Denken des Bauherrn und den niedrigen Energiebedarf des Gebäudes aufzeigen und vermindert zugleich noch den Kohlendioxid-Ausstoß der Gesamtanlage gegenüber einer Warmwasserbereitung über die Brennwertkesselanlage. Die Installation ist zwar teurer, könnte sich aber durch die steigenden Energiekosten in Zukunft rechnen. die Kollektoranlage auf dem Dach Diese energiewirtschaftliche und somit auch umweltbewußte Konzeption der Gesamtanlage wurde auch bei der Elektroinstallation weiterverfolgt. So wird für bestimmte Vereinswettbewerbe in der Halle eine Beleuchtungsstärke von 600 LUX gefordert. Da diese Beleuchtungsstärke aber nicht im Schulsport oder anderen Vereinssportveranstaltungen benötigt wird, wurde für die Halle eine automatische Lichtsteuerung installiert. Dabei ist die Beleuchtungsstärke in drei Stufen (200 - 400 - 600 LUX) einstellbar. Die höchste und auch energieaufwendigste Beleuchtungsstärke kann nur von ausgewählten Personen, wie Hausmeister oder Vereinssporttrainer per Schlüssel eingeschaltet werden. Somit ist gewährleistet, daß nur im Bedarfsfall die höchste Beleuchtungsstärke gewählt wird und das umweltbewußte Gesamtkonzept auch bei der Nutzung der Halle weiter fortgeführt werden kann.
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